Glücksgefühle am PC beim Finale von Jugend forscht

Veröffentlicht am 2. Juni 2021
Kurz vor dem Start des Live-Streams der Siegerehrung

Zwei schwarz gekleidete Männer witzeln miteinander, während sie im Halbdunkel an zahlreichen Computerbildschirmen, Kameras und Technikpulten vorbeigehen. Die Atmosphäre von nervöser Vorfreude ist hinter den Kulissen fast greifbar. Eine Frau schaut aufgeregt auf die Uhr. Es sind nur noch rund zehn Minuten bis zum Live-Stream der Siegerehrung des Bundeswettbewerbs Jugend forscht (Jufo) 2021.

Für das Finale sind einige Tage zuvor rund 32 Tonnen Material in Heilbronn eingetroffen. Von Bühnenteilen über Kabel bis zu Leinwänden ist alles für die Übertragung der Siegerehrung aus dem Konzertsaal der Harmonie angeliefert worden. Normalerweise finden die Jufo-Preisverleihungen vor großem Publikum statt. Pandemiebedingt musste in diesem Jahr allerdings umgedacht werden.

Für die Siegerinnen und Sieger bedeutete das: Glücksgefühle am PC. Sie waren per Online-Konferenz bei der Ehrung am 30. Mai auf einer großen Leinwand zugeschaltet und zeigten, wie schön Jubeln vor der Webcam sein kann. Manche feierten mit goldenen Konfettistreifen, die sie grinsend in die Luft warfen. Andere waren nur noch sprachlos oder konnten den Moderatoren Aljoscha Höhn und Clarissa Correa da Silva erst einmal vor lauter Lachen nicht antworten. Die Organisatoren – die Stiftung Jugend forscht und die experimenta als Patenunternehmen – zogen nach den beiden Preisverleihungen ein sehr positives Fazit. Zufrieden zeigte sich auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek. „Ich platze bald vor Stolz“, sagte sie in einem Pressegespräch nach dem Wettbewerb. Sie sei von den tollen Ideen und der großen Selbstständigkeit der Jugendlichen beeindruckt gewesen.

Übrigens: 2024 wird die experimenta erneut den Bundeswettbewerb von Jugend forscht ausrichten. Wir freuen uns schon jetzt, dann viele wissbegierige und kreative Jugendliche aus ganz Deutschland in Heilbronn begrüßen zu können.

Fotos: Reiner Pfisterer, Mario Berger, Ines Klose